Sigmaringen

25.03.2020

Einkaufen in Zeiten von Corona

Erfahrungsbericht: Es gibt nach wie vor (fast) alles – Klopapier-Hamster?

Mission Impossible? Mein Einkaufsauftrag vergangenen Donnerstag lautet: Flüssigseife und Einmalhandschuhe aus Gummi. Zugleich will ich sehen, was am Klopapierregal abgeht, denn Edeka in Mengen hat für heute Abend neue Ware angekündigt. Nachdem ich drei Tage durch Mengener und Sigmaringer Supermärkte getigert bin, kann ich sagen: Trotz anscheinend dauerleerer Regale bei Hygieneartikeln bekommt man mit Ausdauer, Geduld und ein bisschen Glück (fast) alles, was man braucht. Sogar Klopapier! Was der Eine nicht hat, hat der Andere. Allerdings muss ich nun mit dem schweren Makel des Klopapier-Hamsters leben.

Von Christian Schwarz

Mengen/Sigmaringen – Vergangener Donnerstag: Meine erste Station ist Edeka in Mengen. Am Vorabend hat die freundliche Verkäuferin angekündigt, dass heute Abend Ware, darunter auch Klopapier, ankommt. Nein, leider nicht, heißt es jetzt. Die Lieferung wurde auf Freitag, möglicherweise Montag verschoben. Wie schade. Dann wird es also nichts mit der heißen Schlacht am Klopapierregal, wo sich die Leute ja um die Rollen kloppen sollen. Ich gehe trotzdem zum Klopapierregal. Und siehe da: Wo gestern noch durchgehend gähnende Leere herrschte, liegt jetzt wenigstens Feucht-Klopapier aus. Obwohl ich’s nicht brauche, nehme ich zwei Packungen. Flüssigseife bekomme ich aber nicht. Einmalhandschuhe aus Gummi auch nicht.

Also gut, weiter geht’s. Ich schaue bei Lidl in Mengen vorbei. Auch hier sind die Regale mit bestimmten Hygieneartikeln leerer als leer. Oder? Im untersten Regal, im toten Winkel, steht eine einsame Nachfüllflasche Flüssigseife! Holunderduft. Die haben alle übersehen. Ist jetzt meine! Was für ein Stück Glück. Aber Einmal-Gummihandschuhe gibt’s auch hier nicht.

Vielleicht bei Penny in Mengen? Nein, auch keine Flüssigseife. Und kein Klopapier, logo. Dann schaue ich mal bei Norma in Mengen rein. Das übliche Bild, Hygieneregale weitgehend ausgeräumt. Ich frage die freundliche Verkäuferin nach Einmalhandschuhen. Keine da. „Nach Klopapier muss ich ja wohl erst gar nicht fragen“, sage ich. „Doch, wir haben gerade eine Lieferung reinbekommen. Ist noch hinten im Lager.“ Aber hallo! Die Verkäuferin holt die ersten Packungen. Ich nehme die erlaubten zwei, obwohl ich sie eigentlich nicht brauche. Aber die Dinger sind ja auch eher fürs Gemüt. Wie eine Jagdtrophäe. Sehen das vielleicht auch andere Klopapierkäufer so? Ist das des Rätsels Lösung?

Die Verkäuferin erzählt, dass es immer noch Leute gibt, die versuchen, zehn Packs auf einmal mitzunehmen. Dabei seien die Zentrallager bestens gefüllt, es gebe nur zeitweilige Engpässe. Auch Flüssigseife ist mitgekommen. Die müsste sie aber erst von den Paletten kramen, das will ich ihr nicht antun. Ich habe ja welche. „Kommen Sie morgen früh vorbei, da haben wir sie eingeräumt.“ Danke – aber nein.

Am Ende gehe ich zurück zu Edeka und hole mir die Mehrweghandschuhe, die es da gibt. Ein Kompromiss, aber ein guter.

Freitags schaue ich mich dann noch in Sigmaringen um. Im Edeka bekomme ich weder Klopapier noch Flüssigseife noch Einmalhandschuhe. Alles weg. Dann mal in den Müller Markt, der auf meinem Weg liegt. Wow. In den Regalen stehen einige Klopapierpackungen! Ich kann nicht widerstehen und nehme eine einer bestimmten Sorte mit. Die letzte. Eine junge Frau kommt und stellt einen identischen Pack zurück. „Ich darf nur zwei“, sagt sie. Als ich mir diesen Pack auch noch unter den Nagel reiße, greift sie in ihre Handtasche, holt eine Flasche mit Desinfektionsmittel raus und bietet mir einen Sprüher auf die Hand an. Dankend nehme ich an. Auch ein Dutzend Nachfüllpackungen Flüssigseife finde ich und nehme eine mit. Einweghandschuhe gibt’s aber auch hier nicht.

Als ich meinen Kollegen von meiner Einkaufstour erzähle, werde ich sofort als Klopapier-Hamster beschimpft. Ich bin unglücklich. Und weil wir den zweiten Klopapiereinkauf akut tatsächlich nicht brauchen, verschenke ich die Packungen. Das beruhigt mein schlechtes Gewissen ein wenig. Und ein Held bin ich auch noch.

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60 Leute am Abend

Corona-Testcenter gut angelaufen

Das Corona-Testcenter in Hohentengen, das vor einer Woche eröffnet wurde, ist gut angelaufen. Jeden Werktag werden innerhalb von drei Stunden 60 Personen getestet.

Von Christian Schwarz


Hohentengen – Am ersten Abend waren es noch 18 getestete Personen, am zweiten dann schon 40, sagt Landratsamtssprecher Tobias Kolbeck. Bereits am dritten Tag war die nötige Routine da, um 60 Tests durchzuführen. Mehr gehe nicht, weil die Laborkapazitäten begrenzt seien.

Von montags bis freitags (18 bis 21 Uhr) werdem im Testcenter auf dem ehemaligen Hohentenger Flugplatz, das zur Entlastung von Hausärzten und Kliniken eingerichtet wurde, Menschen auf Corona getestet, die von ihrem Hausarzt und dem Gesundheitsamt einen Termin bekommen haben. Und nur die dürfen rein, die Security führt eine Liste.

Wer nur einfach so kommt, wird abgewiesen. Vorfahren, Scheibe runter, die Abstriche werden direkt im Auto genommen, fertig.

Dann heißt es warten aufs Ergebnis. Laut Dr. Susanne Haag-Milz, Leiterin des Sigmaringer Gesundheitsamts, kann das im Moment drei bis vier Tage dauern.

Gerüstet gegen Corona

Mehr Betten und Beatmungsgeräte – Polizei greift durch

Im Kreis Sigmaringen gibt es momentan 128 bestätigte Corona-Fälle und einen zweiten Corona-Todesfall. Aber: Der Kreis scheint im weiteren Kampf gegen das Virus gut gerüstet zu sein. Noch eine gute Nachricht: Die meisten Kreisbewohner halten sich an die momentan geltenden Corona-Regeln – auch wenn die Polizei bei zahlreichen Corona-Kontrollen am Wochenende noch immer auf Unvernünftige traf. Die haben jetzt zum Teil Straf- und Bußgeldverfahren am Hals.

Von Christian Schwarz


Kreis Sigmaringen – Der Kreis Sigmaringen hat seinen zweiten Corona-Todesfall. Eine über 80-Jährige verstarb im Sigmaringer Krankenhaus, wo die Sigmaringer SRH-Kliniken ihre medizinischen und pflegerischen Kapazitäten für die Corona-Behandlung bündeln. Aber: Von den 128 Infizierten müssen im Moment nur fünf behandelt werden, zwei davon intensivmedizinisch. Zudem wurden drei Infizierte als gesund aus der Corona-Quarantäne entlassen. Trotzdem sieht der ärztliche Direktor des Sigmaringer Krankenhauses, Professor Dr. Georg von Boyen, die aktuelle Situation als „Ruhe vor dem Sturm“ an. Deswegen haben die Sigmaringer SRH-Kliniken ihre Kapazitäten für kommende Corona-Zeiten stark ausgebaut: Insgesamt 56 Betten stehen für Corona-Patienten und Verdachtsfälle zur Verfügung, ebenso zehn Beatmungsgeräte. Deren Zahl kann im Notfall mit weiteren Geräten aus dem OP-Bereich aufgestockt werden. Und falls ein Notfallkrankenhaus eröffnet werden müsste, hat sich der Kreis ein ehemaliges Pflegeheim in Meßkirch gesichert. Auch das leerstehende zweite Stockwerk des Pfullendorfer Krankenhauses dient als mögliche Reserve.

Die Unvernünftigen, die noch immer meinen, die Regeln gelten nicht für sie, werden von der Polizei zur Rechenschaft gezogen. Am Wochenende leiteten die Beamten bei rund 200 Corona-Kontrollfahrten im Bereich des Polizeipräsidiums Ravensburg, zu dem auch der Kreis Sigmaringen gehört, gegen insgesamt 23 Personen Straf- und Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz ein. Saftige Strafen (bis 25000 Euro) inklusive. Zudem gab es 33 Platzverweise. Zumeist erwischten die Einsatzkräfte Leute, die in Gastronomiebetrieben sowohl im Innen- als auch im Außenbereich an Tischen bewirtet wurden oder in Gruppen bis zu zehn Personen am Tresen standen, ohne den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einzuhalten.

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18.03.2020

Erster Corona-Toter im Landkreis

Knallhart-Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie – nicht alles zu

Rapide steigende Zahlen erwartet

Die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten wächst auch im Kreis Sigmaringen sehr rasch an. Nach dem Bekanntwerden des ersten Falls am 4. März stehen nun (Stand Dienstagabend) 37 positiv getestete Fälle zu Buche. Am Montag starb ein mit Corona infizierter Mann im Krankenhaus. Nach Knallhart-Maßnahmen der Landesregierung fährt das öffentliche Leben in den kommenden Wochen auch im Landkreis bis fast auf null runter. Schulen und Kindertagesstätten richten Notfallbetreuungen für Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen“ arbeiten, ein. Landrätin Stefanie Bürkle bittet alle Einwohner, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. Und appelliert trotzdem, älteren und erkrankten Mitbürgern zu helfen.

Von Christian Schwarz

Kreis Sigmaringen – Nach dem knallharten Corona-Notfallplan, den Bund und Länder beschlossen haben und den natürlich auch der Landkreis Sigmaringen umsetzt, kommt das öffentliche Leben nun weitgehend zum Erliegen.

Erster Corona-Toter im Landkreis

Ein über 80-jähriger Patient, der an einer schweren Lungenentzündung litt, wurde gestern ins SRH-Krankenhaus Sigmaringen eingeliefert. Er verstarb dort wenig später. Bei ihm wurde auch das Coronavirus festgestellt. Aktuell sind noch 219 Tests offen, das Gesundheitsamt rechnet mit weiter rapide steigenden Fallzahlen in den nächsten Tagen.

Auch angesichts dieser Nachricht erneuert Landrätin Stefanie Bürkle ihren eindringlichen Appell an die Bürger, zu Hause zu bleiben. „Wer sich trotz Quarantäne unter anderen Menschen aufhält, riskiert, dass das Virus an ältere und erkrankte Mitbürger weitergegeben wird. Und für diese kann es mitunter tödlich enden.“ Auch all diejenigen, die keine Quarantäne haben, bittet die Landrätin, soziale Kontakte zu meiden. „Sport in Gruppen, Treffen mit Freunden im Bauwagen, der Eisdiele oder dem Restaurant müssen nun nicht mehr zwingend sein.“

Notfallbetreuung für Schulen und Kindertagesstätten

Schulen und Kindertagesstätten sind bis 19. April geschlossen. Einige Städte und Gemeinden mit Schulbetrieb wie Sigmaringen und Bad Saulgau richten Notfallbetreuungen ein. Diese können aber nur Eltern aus sogenannten „systemrelevanten Berufen“ in Anspruch nehmen (und auch nur, wenn beide Elternteile in diesen Berufen arbeiten oder alleinerziehend sind). Dazu gehören medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von Medizinprodukten, die für Versorgung notwendig sind, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz, Telekommunikation, Energie, Wasser, öffentlicher Personennahverkehr, Entsorgung sowie die Lebensmittelbranche. Eltern, die diese Notfallbetreuung in Anspruch nehmen wollen, erfahren Details direkt bei den jeweiligen Schulen.

Gaststätten geschlossen – mit strengen Ausnahmen

Welche Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen bleiben, steht im Ticker auf unserer Titelseite. Der Betrieb von Gaststätten ist nun zwar grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind allerdings Speisegaststätten, die einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den Tischen sowie Stehplätze mit mindestens eineinhalb Metern Abstand zwischen den Personen gewährleisten können. Zudem müssen Anwesenheitslisten geführt werden, damit im Fall von Infektionen mögliche Kontaktpersonen für einen Zeitraum von einem Monat nachverfolgt werden können.

Corona-Hotline nur im Notfall anrufen

Bisher waren 120 Anrufe am Tag normal. Am Montag war die Corona-Hotline des Landratsamtes mit 1500 Anrufen erstmals total überlastet. Deswegen bittet das Gesundheitsamt, sich erst online auf der Landratsamts-Homepage zu informieren (oder anderweitig) und wirklich nur im äußersten Notfall anzurufen.

Dann aber gibt das Gesundheitsamt unter Tel. 07571/102-6466 täglich von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr gerne Auskunft. Aber: Fragen wie „Mein Hals kratzt, habe ich Corona?“, können natürgemäß nicht beantwortet werden und sind daher sinnlos.

Rapide steigende Zahlen erwartet

Die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten wächst auch im Kreis Sigmaringen sehr rasch an. Nach dem Bekanntwerden des ersten Falls am 4. März stehen nun (Stand Dienstagabend) 37 positiv getestete Fälle zu Buche. Am Montag starb ein mit Corona infizierter Mann im Krankenhaus. Nach Knallhart-Maßnahmen der Landesregierung fährt das öffentliche Leben in den kommenden Wochen auch im Landkreis bis fast auf null runter. Schulen und Kindertagesstätten richten Notfallbetreuungen für Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen“ arbeiten, ein. Landrätin Stefanie Bürkle bittet alle Einwohner, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen. Und appelliert trotzdem, älteren und erkrankten Mitbürgern zu helfen.

Von Christian Schwarz

Kreis Sigmaringen – Nach dem knallharten Corona-Notfallplan, den Bund und Länder beschlossen haben und den natürlich auch der Landkreis Sigmaringen umsetzt, kommt das öffentliche Leben nun weitgehend zum Erliegen.

Erster Corona-Toter im Landkreis

Ein über 80-jähriger Patient, der an einer schweren Lungenentzündung litt, wurde gestern ins SRH-Krankenhaus Sigmaringen eingeliefert. Er verstarb dort wenig später. Bei ihm wurde auch das Coronavirus festgestellt. Aktuell sind noch 219 Tests offen, das Gesundheitsamt rechnet mit weiter rapide steigenden Fallzahlen in den nächsten Tagen.

Auch angesichts dieser Nachricht erneuert Landrätin Stefanie Bürkle ihren eindringlichen Appell an die Bürger, zu Hause zu bleiben. „Wer sich trotz Quarantäne unter anderen Menschen aufhält, riskiert, dass das Virus an ältere und erkrankte Mitbürger weitergegeben wird. Und für diese kann es mitunter tödlich enden.“ Auch all diejenigen, die keine Quarantäne haben, bittet die Landrätin, soziale Kontakte zu meiden. „Sport in Gruppen, Treffen mit Freunden im Bauwagen, der Eisdiele oder dem Restaurant müssen nun nicht mehr zwingend sein.“

Notfallbetreuung für Schulen und Kindertagesstätten

Schulen und Kindertagesstätten sind bis 19. April geschlossen. Einige Städte und Gemeinden mit Schulbetrieb wie Sigmaringen und Bad Saulgau richten Notfallbetreuungen ein. Diese können aber nur Eltern aus sogenannten „systemrelevanten Berufen“ in Anspruch nehmen (und auch nur, wenn beide Elternteile in diesen Berufen arbeiten oder alleinerziehend sind). Dazu gehören medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von Medizinprodukten, die für Versorgung notwendig sind, Feuerwehr, Rettungsdienste und Katastrophenschutz, Telekommunikation, Energie, Wasser, öffentlicher Personennahverkehr, Entsorgung sowie die Lebensmittelbranche. Eltern, die diese Notfallbetreuung in Anspruch nehmen wollen, erfahren Details direkt bei den jeweiligen Schulen.

Gaststätten geschlossen – mit strengen Ausnahmen

Welche Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen bleiben, steht im Ticker auf unserer Titelseite. Der Betrieb von Gaststätten ist nun zwar grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind allerdings Speisegaststätten, die einen Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den Tischen sowie Stehplätze mit mindestens eineinhalb Metern Abstand zwischen den Personen gewährleisten können. Zudem müssen Anwesenheitslisten geführt werden, damit im Fall von Infektionen mögliche Kontaktpersonen für einen Zeitraum von einem Monat nachverfolgt werden können.

Corona-Hotline nur im Notfall anrufen

Bisher waren 120 Anrufe am Tag normal. Am Montag war die Corona-Hotline des Landratsamtes mit 1500 Anrufen erstmals total überlastet. Deswegen bittet das Gesundheitsamt, sich erst online auf der Landratsamts-Homepage zu informieren (oder anderweitig) und wirklich nur im äußersten Notfall anzurufen.

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Rufbus kann nicht gerufen werden

Die Stadtwerke Sigmaringen stellen ab sofort den Rufbusverkehr ein. Der SIG BUS wurde 2018 eingeführt, um insbesondere die Abendstunden von 19 bis 21.30 Uhr abzudecken. „Da der Rufbusverkehr mit Kleinbussen durchgeführt wird, sehen wir uns gezwungen, zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste das Angebot vorerst einzustellen“, erklärt Manfred Henselmann, Vertriebsleiter der Stadtwerke Sigmaringen.

Der reguläre Stadtbusverkehr ist davon nicht betroffen. Hier gilt weiterhin die Regelung, dass der Zustieg über die hinteren Türen erfolgen kann, um die Fahrer vor engen Kontakten zu schützen. Die geben im Moment auch keine Tickets mehr aus.

Mediziner und Biologen aus dem Hygienebereich dringend gesucht

Kreis Sigmaringen – Zur Unterstützung des Gesundheitsamts Sigmaringen sucht der Kreis dringend für zunächst drei Monate in Vollzeit oder Teilzeit Mediziner oder Biologen, der über Erfahrungen im Bereich der Hygiene und Mikrobiologie verfügt. Interessierte sollen sich an Personalleiterin Renate Brunke unter renate.brunke@lrasig.de oder 07571 102 2100 wenden.